Die Flüchtlingskrise ist ein Thema, das unsere Gesellschaft nachhaltig beschäftigt. Auch wir Altstipendiaten wollen uns dem nicht entziehen. Allerdings wollen wir nicht im politischen Meinungsstreit Partei ergreifen – das ist Aufgabe der politischen Parteien. Als gesellschaftliche Vereinigung fühlen wir uns dem christlichen Menschenbild und der christlichen Botschaft verpflichtet. Deshalb möchten wir Anstrengungen zur Integration vom fremden Nächsten fördern, die schon mitten unter uns sind. Aus unserer Schul- und Studentenzeit wissen wir Altstipendiaten, wie wert- und wirkungsvoll eine ideelle Förderung junger Menschen ist.

Im Vorstand haben wir daher beschlossen, Maßnahmen zur Integration von jugendlichen (ab 12 Jahren) und jungen erwachsenen Flüchtlingen (bis 25 Jahre) zu unterstützen. Denn wenn wir jugendliche Migranten sich selbst überlassen, werden sie schnell zu Außenseitern.

Wir fördern jede Initiative, die über mindestens drei Monate regelmäßig solche Jugendliche betreut, und übernehmen jede Art von Sachkosten wie z.B. Raummieten, Nebenkosten, Versicherungen, Kosten für Lehr- und Lernmittel, Fahrtkosten und vieles mehr. Eine solche Initiative können Altstipendiaten selbst durchführen oder betreuen. Dann sind sie gefragt als Vermittler und Vertrauensperson vor Ort.

Bereits im Jahr 2016 sind im Rahmen dieses Programmes tolle Projekte entstanden. So haben wir etwa die Teilnahme am Natur-Erlebniscamp und Entdeckungsreisen, Musik- und Tanzunterricht sowie Lehr- und Lernmaterialen finanziert.


Das Antragsformular gibt es hier.

Alle Projekte im Rahmen von „Zukunft geben – Zukunft gewinnen“ aus dem Jahr 2016 stellen wir im Flyer vor.


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